07./08. Juni 2013: unter der Alb

 

Unsere alljährliche 24-Stunden-Übung führten wir diesmal in und rund um die Sontheimer Höhle bei Heroldstatt durch. Als Szenario hatten wir mehrere vermisste Personen in dieser Gegend. Diese galt es von den beiden Bergungsgruppen zu finden, die Erstversorgung sicherzustellen und abschließend deren Rettung. Zuvor wurde das Gelände von mehreren Trupps erkundet und Lageskizzen angefertigt, um die Rettungsmaßnahmen koordinieren zu können. In der Höhle selbst machte die Fachgruppe Elektroversorgung auf der kompletten Länge von 192 Metern mit sieben Stativ-Leuchtballonen und etlichen Halogen-Strahlern die Nacht zum Tage, um die Suche und die Rettung für die Bergungsspezialisten zu erleichtern. Die gesamte benötigte Ausstattung musste von den Helfern per Hand 34 Meter ins Erdinnere getragen werden – und nach Abschluss der Rettung auch wieder nach oben, was alle körperlich natürlich sehr gefordert hat. Zum abschließenden Transport der verletzten Personen aus der großen und steilen Eingangshalle der Höhle übten die Helfer der beiden Bergungsgruppen verschiedene Varianten, zum Beispiel per Seilbahn oder Leiterhebel.